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GitLife

Die Installation gibt den Besuchenden vermeintlich die Möglichkeit, ihren gegenwärtigen geistigen Zustand in einem Artefakt zu speichern. Die spekulative Maschine wird über ein Userinterface bedient und begleitet den Benutzenden durch den Prozess. Analog zum Speichern eines Spielstandes in einem Computer-Game erhält man seinen geistigen Ist-Zustand als greifbares Artefakt, mit dem Versprechen, in der Zukunft in den dort abgespeicherten Zustand zurückkehren zu können. Dies ist eine physische Umsetzung einer “Version Control” bei der Softwareentwicklung.
Die Maschine stellt als Gerät einen möglichen kommerziellen Service dar und soll eine Reflektion beim Publikum anregen. Die Benutzenden müssen sich mit den AGB dieses Services auseinandersetzen, über deren Paragrafen ein Narrativ erzeugt wird. So wird zum Beispiel die Ablehnung einer Haftung für verschiedene Fehlfunktionen und Warnungen zur Verwendung des Artefakts vermittelt.

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Michael Stucki

Geboren am 9.12.1991 in Bern schlug Michael Stucki eine technische Laufbahn ein, die er mit einem B.Sc. in Mechatronik in Basel abschloss. Durch mehrere Jahren Berufstätigkeit in der Medienarchitekur hat er einen Einblick die Welt der Gestaltung erhalten und eine Faszination für interaktive Medien und Installationen entwickelt. Er beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Einflüssen der technischen Entwicklungen. Zurzeit ist Michael Stucki Student am Master Studio in experimental design an der HGK in Basel.
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